Wie alles begann …


Dies ist eine Familiengeschichte, wie sie wohl in der damaligen Zeit des öfteren geschrieben steht.
Für eine jede Familie ist sie dennoch immer etwas Besonderes und wir sind diejenigen die diese Geschichte weitertragen damit sie nicht in Vergessenheit gerät, weil sie unser Leben und Wirken und das unserer Vorfahren widerspiegelt.


Die heutige Pension Wosmaaren hieß nicht immer so, diesen Namen hat die Enkelin und heutige Besitzerin dem Haus gegeben.

Wosmaaren ( hochdeutsch : Frühlingsmorgen ) ist die schönste Zeit im Jahr, sagt Frau Pütter. Erst da beginnt das Jahr sich wieder zu entfalten und es ist jedes mal wieder wunderbar das zu erleben.

 

Wie alles begann:

Anfang der zwanziger Jahre wanderten Johannes Cöster (Jahrgang 1903) und seine Frau Leonore geb.Peters (Jahrgang 1906) nach Amerika aus wo sie einige Jahre ein Delikatessen Geschäft betrieben. Weil das Heimweh zur Insel aber so groß wurde, brachen sie 1938 ihre Zelte dort ab und kamen zurück nach Amrum. Dort konnten sie ein schönes Dünengrundstück erwerben auf dem 1939 mit dem Bau der *Pension Zur Heimat* begonnen wurde. Aufgrund des Krieges ging alles sehr langsam voran, so dass die Zimmervermietung erst im Sommer 1948 gestartet werden konnte. In den darauffolgenden Jahren florierte der Fremdenverkehr auf der Insel, wie man es damals noch nannte. Heute ist das Wort Fremdenverkehr aus dem Wortschatz nahezu verschwunden. Zur damalige Zeit begab es sich aber des öfteren das aus Fremden, Freunde wurden. Die Eheleute Cöster betrieben ihre Pension mit Leib und Seele und Tochter Marret übernahm diese 1969, es war schon immer ihr großer Wunsch gewesen. Zusammen mit ihrem Ehemann Dieter Reysen der gebürtig aus Göttingen stammte und 1957 auf die Insel kam hat sie diese mit viel Herz bis 2012 betrieben und dem Haus Ansehen und Wärme verliehen. Krankheitsbedingt mußte der Betrieb der Pension dann einige Jahre ruhen. Ab Frühjahr 2016 möchte die Enkelin von Johannes und Leonore diese nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder aufleben lassen und freut sich zusammen mit ihren Ehemann auf diese Aufgabe.

 

So geht es weiter ...